E-paper - 12. September 2020
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Der Tag des offenen Denkmals am 13. September ist erstmals digital am Start

Bayreuth

Erstmals öffnen sich am morgigen Sonntag, 13. September, bundesweit die Türen und Tore zahlreicher Denkmale zum Tag des offenen Denkmals digital. Koordiniert wird der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD).

Von Videoführungen und Fotostrecken über Podcasts bis zu spektakulären Drohnenaufnahmen: Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen, produzierten Denkmaleigentümer, Denkmalämter, Vereine, städtische Einrichtungen und die DSD digitale Denkmalformate.

Blicke hinter die Fassaden sind erstmals am gleichen Tag möglich. Gebündelt werden die Beiträge in dem Programm auf der für den Aktionstag geschaffenen Website www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Formate sind ab dem 13. September bis Ende September einsehbar.

„Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar“, freut sich Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Zu den Höhepunkten gehört unter anderem die virtuelle Premiere des Grundton-D-Konzerts des Deutschlandfunks im Wittenberger Gestüt Bleesern. Exklusiv ist die Konzertaufnahme am Tag des offenen Denkmals bundesweit online zu sehen.

Denkmale erlebbar machen

Neue Perspektiven eröffnet auch die Baustellenführung durch die Bonner Beethovenhalle. Weitere bundesweite Denkmaleindrücke zu Schwerpunktthemen wie Handwerk, Technik und Restaurierung, persönliche Geschichten oder Nachhaltigkeit bieten die sogenannten Erlebniswelten.

Mit dabei sind auch das Richard-Wagner-Museum, das Alte Barockrathaus mit dem Kunstmuseum Bayreuth, die Schokofabrik in St. Georgen und die Brauerei Maisel, als Industrie- und Technikdenkmal, bestehend aus Fabrikantenvilla und rückwärtig anschließendem Laborgebäude sowie Mälzerei, Sudhaus, Kellerei.

Passend zum Nachhaltigkeits-motto: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ äußern Experten und Denkmaleigentümer im Blog #nachgefragt ihre Meinungen zu der Frage, wie Nachhaltigkeit die Denkmalpflege ist. Und interaktive Angebote wie ein Töne-Quiz und ein Denkmal-Puzzle sorgen für Spielspaß bei den jüngsten Denkmalfans.

Während 2019 deutschlandweit rund 8000 Denkmale für Besucher zugänglich waren, rückt in diesem Jahr etwas anderes in den Fokus: „Nicht die Quantität der digitalen Beiträge ist entscheidend, sondern das Engagement, mit dem die beteiligten Denkmale digital erlebbar gemacht werden“, ergänzt Sarah Wiechers, Leiterin des Teams Tag des offenen Denkmals bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. red

Info: Weiteres im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Fraenkische Zeitung vom Samstag, 12. September 2020, Seite 1 (6 Views)

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